Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat am Mittwoch angekündigt, dass das soziale Netzwerk die Privatsphäre-Einstellungen für seine 400 Millionen Mitglieder vereinfachen werde. Damit reagiert Zuckerberg auf massive Kritik, die in den vergangenen Wochen immer lauter geworden war. weiterlesen »
Google Analytics ist ein mächtiges Werkzeug für Webseitenbetreiber, um Details über ihre Besucher und deren Nutzungsverhalten zu erafhren. Im Internet hinterlässt jeder Besucher einer Webseite eine digitale Spur, die Auskunft darüber gibt, welche Seiten er sich angesehen hat, wie lange er dort verweilte, welches Betriebssystem und welchen Browser er dabei verwendet hat, und viele weitere Details. Dieses Daten werden im Falle von Google Analytics über ein kleines Skript, das für den Besucher unsichtbar in der Webseite eingebaut ist, an Google übertragen und dort ausgewertet - mitsamt der IP-Adresse der Besucher. Letzteres ruft die Datenschützer auf den Plan. weiterlesen »
Mark Zuckerberg, Gründer und Chef von Facebook, hat in einer Mail an den bekannten Blogger Robert Scobble Fehler des sozialen Netzwerks im Umgang mit Benutzerdaten eingestanden und zugleich Besserung gelobt. weiterlesen »
Die Malediven stehen auf der Liste der begehrtesten Reiseziele dieser Welt weit oben. Wer einmal den Traum aus türkisfarbenem Wasser, Palmen, bunten Korallen und schneeweißem Strand im indischen Ozean erlebt hat, möchte nach seiner Rückkehr in Deutschland am liebsten gleich den nächsten Aufenthalt buchen. Man nennt dies auch den Malediven-Virus. Die meisten Besucher zieht es immer wieder auf die Atolle.
Bei aller Schönheit haben die Malediven einen Nachteil: die weite Anreise. Der Weg ins Urlaubsparadies ist beschwerlich. Zwischen dem Einladen der Koffer im Zug und der Ankunft im Wasserbungalow liegen, je nach gebuchter Insel, rund 13 bis 15 Stunden Anreise. Davon entfallen fast neun Stunden auf den Flug von Frankfurt nach Male, der Hauptstadt der Malediven. Neun Stunden, die alles andere als gemütlich sind. Jedenfalls wenn man mit einer Fluggesellschaft wie etwa der Condor fliegt und ein Körpermaß von 187 Zentimeter hat. Der Sitzabstand zum Vordermann ist in der Economy Class so gering, dass der Flug mit zunehmender Dauer zur Qual wird. Darüber hilft auch ein guter Bordservice nicht hinweg. Wer kann, weicht daher auf andere Gesellschaften wie Emirates aus und legt einen Zwischenstopp in Dubai ein.
Vielleicht sind die Zeiten mehrstündiger Erstarrung in engen Flugsitzen aber auch in der “Holzklasse” schon bald passé. Die Innovationsabteilung der “Air New Zealand” hat sich Gedanken über die Wünsche ihrer Fluggäste gemacht und eine Art Schlafsofa für Langstreckenflühe entwickelt: die Skycouch. Ab Dezember wird der neu entwickelte Comfortsitz zunächst zwischen dem neuseeländischen Auckland und Los Angeles eingesetzt werden.
Die Skycouch für zwei Personen besteht aus einer 3er-Sitzreihe, die mit einer hochklappbaren Beinlehne zu einer Liegefläche umgestaltet werden kann. Der hierfür benötigte dritte Sitz muss natürlich bezahlt werden; er schlägt mit der Hälfte des üblichen Preises für eine Sitzplaz zu Buche. Komfort hat seinen Preis. Viele Fluggäste werden allerdings dankbar dafür sein, dass sie einen Teil der Urlaubserholung nicht schon auf dem Rückflug wieder verlieren.
Vielleicht ist die Skycouch auch eine Option für Condor. Die meisten Fluggäste dürften sich allerdings schon mit weniger zufrieden geben – zum Beispiel mit etwas mehr Beinfreiheit.
Facebook kommt nicht aus den Schlagzeilen: Gerade erst kündigte das größte soziale Netzwerk nach massiven Protesten an, seinen 400 Millionen Mitgliedern die Einstellungen zu Privatsphäre und Datenschutz zu erleichtern. Heute sorgte das Wall Street Journal (WSJ) mit folgender Meldung für neuen Wirbel: Facebook soll – versehentlich oder nicht – sensible Benutzerdaten an seine Werbekunden Yahoo Right Media und Google DoubleClick weitergegeben haben, so dass diese in der Lage waren, Benutzer zu identifizieren.
Hatte ein Facebook-Mitglied eine Werbeanzeige angeklickt, wurden laut WSJ auch die ID oder der Benutzername an den Werbekunden übermittelt. Anhand dieser Daten konnten die Kunden auf alle Angaben zurück greifen, die das Mitglied öffentlich gemacht hat: Name, Geburtsort, Geburtstag, Interessen, Beruf.
Facebook hat inzwischen das Datenleck bestätigt. Der Fehler sei behoben worden. Die belieferten Werbekunden geben an, die übermittelten Daten nicht benutzt zu haben. Ob es stimmt oder nicht, wird man wohl nie erfahren.
Bei Facebook täte man gut daran, das Thema Datenschutz ernster zu nehmen. Zuckerbergs Ansicht, Offenheit sei heutzutage der neue soziale Standard, scheint mir doch – mehr oder weniger unbewusst – zu einer laxen Handhabung des Datenschutzes im Unternehmen zu geführt zu haben.
Google will Fernsehen und Internet miteinander verschmelzen. Auf der Entwicklerkonferenz I/O stellte der Suchmaschinenreise am Donnerstag Google.tv vor, eine Set-Top-Box, die eine einheitliche Suche über beide Welten ermöglicht. weiterlesen »
Das waren heute keine schönen Nachrichten aus Cupertino: Weil die Nachfrage nach dem iPad in den USA weiterhin alle Erwartungen von Apple übersteigt, wird das Tablet im Rest der Welt erst ab Ende Mai erhätlich sein. Die deutsche Apple-Seite wurde entsprechend geändert. Dort findet sich nun auch der Hinweis, dass aber dem 10. Mai Vorbestellungen angenommen werden. Also heißt es weiter: Warten.
Über mögliches Geschäftsmodell von Twitter wird seit Monaten spekuliert Jetzt hat der Microblogging-Dienst in einem Blog-Eintrag die Einführung von “Promoted Tweets” bekannt gegeben. Das Prinzip ist einfach und ähnelt ein bisschen Googles AdSense: Wird bei Twitter nach nach einem Begriff gesucht, erscheint an erster Stelle der Suchergebnisse ein bezahlter Tweet, der als promoteter Tweet auch kenntlich gemacht wird. Um die Benutzer nicht zu verärgern, wird immer nur ein Tweet der Sorte angezeigt. Der hat ansonsten die gleichen Eigenschaften wie jeder andere Tweet: man kann ihn weiterleiten, ihn beantworten oder favorisieren.
Einen Haken haben “Promoted Tweets” jedoch – und zwar für die Werbetreibenden. Sollte sich anhand des Verhaltens der Benutzer herausstellen, dass diese mit dem Tweet nichts anfangen können – sei es, dass ihn nur wenige weiterleiten oder zu seinen Favoriten hinzufügt – soll der Tweet nicht mehr erscheinen. Man darf gespannt sein, wie das dazu passende Geschäftsmodell aussehen wird.
Am Sonntag ist bei Basic Thing ein Interview mit mir zum Thema “Das Sterben der Foren – eine Mär oder mehr” erschienen.
Der Hinweis auf das Interview ist zugleich eine willkommene Gelegenheit für einen neuen Eintrag in diesem Blog, der derzeit sehr darunter leiden muss, dass ich in wenigen Tagen umziehen werde. Danach wird mir wieder mehr Zeit für aktuelle Themen zur Verfügung steht.
Das iPad ist da. Wochenlang hat es die Gerüchteküche beinahe zum Überkochen gebracht. Jetzt sind die Fakten auf dem Tisch: Apples neue Moses-Tafel, wie der Tablet-Rechner im Vorfeld scherzhaft genannt wurde, ist ein iPhone im Großformat. Das trifft nicht nur auf die Optik zu. Auch das Betriebssystem basiert auf dem OS des iPhone. Für den Benutzer hat das den Vorteil, dass er auf die gleichen zigtausend Programme zurück greifen kann, die es auch schon für das iPhone gibt.
Der Kick fehlt
Auch wenn Vorstellung des iPads am Mittwoch in Vancouver wieder eine gut inszenierte Steve Jobs-Show war – es fehlte der Kick. Die Erwartungen im Vorfeld waren groß. Vielleicht zu groß. Nicht weniger als eine Revolution sollte Jobs ankündigen, aber die blieb aus. Keine Aha-Erlebnisse, keine erstaunten Ohs wie noch bei der iPhone-Präsentation vor zwei Jahren. Das ist dem Konzept geschuldet, den iPad als großen Bruder des iPhone zu entwickeln. weiterlesen »

